FMF-Deutschland

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Die FMF-Deutschland ist ein gemeinnütziger Verein, der sich aus speziell ausgebildeten Frauenärzten (Pränataldiagnostikern), Humangenetikern und Laborärzten zusammensetzt und sich zum Ziel gesetzt hat, allen interessierten Schwangeren bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel eine standardisierte vorgeburtliche Diagnostik zukommen zu lassen, die über die übliche Mutterschaftsvorsorge hinausgeht und allerhöchsten Qualitätsansprüchen genügt.
Verschiedene interdisziplinäre Gruppen führender Gynäkologen, Labormediziner, Humangenetiker und anwendungsbezogener Firmen haben sich Anfang 2002 zusammen geschlossen, um die aktuellen Möglichkeiten der pränatalen Risikopräzisierung für fetale Chromosomenanomalien und anderer Erkrankungen im ersten Schwangerschaftsdrittel (Ersttrimester-Screening) zu erörtern. Aus dieser Gruppe hat sich die Fetal Medicine Foundation (FMF) Deutschland als fachübergreifender, gemeinnütziger Verein zur Förderung der Pränatalmedizin gegründet. Die Mitglieder der Fetal Medicine Foundation Deutschland wollen durch eine Selbstverpflichtung dazu beitragen, bei der Einführung des Ersttrimester-Screenings in Deutschland von Anfang an einen möglichst optimalen Standard zu gewährleisten. Dieses setzt eine hohe Vereinheitlichung des diagnostischen Vorgehens unter strikter wissenschaftlicher Qualitätskontrolle voraus. Alle hier beteiligten Institutionen und Personen haben sich darüber geeinigt, ab dem 1. April 2002 bei der Durchführung des Ersttrimester- Screenings ein einheitliches Testkonzept zu verfolgen. Grundsätzlich wird ein solches Vorgehen auch in den Richtlinien zur pränatalen Diagnostik von Krankheiten und Krankheitsdispositionen vom wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer gefordert.
  Etablierung eines zertifizierten und kontrollierten Ersttrimester-Screenings
Es besteht ein breiter Konsens, sich hierbei an den international evaluierten Vorgehensweisen der Fetal Medicine Foundation (FMF) aus London und der DEGUM zu orientieren. Gemeinsames Ziel ist, ein FMF-Deutschland/DEGUM zertifiziertes und kontrolliertes Ersttrimester-Screening flächendeckend und schnellstmöglich in Deutschland zu etablieren. Gleiches ist für die deutschsprachigen Länder Österreich und Schweiz in Zusammenarbeit mit der ÖGUM und der SGUM geplant. Darüber hinaus soll eine Evaluierung von zukünftigen Strategien in der pränatalen Diagnostik in Angriff genommen und ein ständiger Kontakt zu Presse und Selbsthilfegruppen und damit zu Schwangeren gewährleistet werden.
Die FMF London, vertreten durch Kypros Nicolaides, hat das Ausbildungsmandat und die Zertifizierung bereits Ende 2001 in die Hände der FMF-Deutschland, vertreten durch Prof. Eberhard Merz, gelegt.